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Tatort THG: Der Abistreich

Montagmorgen der 27.06.: Der THG Vordereingang ist zugeschlossen – mal wieder. Ach Abistreich, richtig da war was. Nach fünf oder sechs Jahren erwartet man da nicht mehr besonders viel, vielleicht noch eine Fahrradkette oder ein paar Wasserpistolen. Umso überraschender der Anblick im THG. Sofort fällt auf, da war jemand wirklich verdammt fleißig: alle Glaszwischenwände sind neu tapeziert, mit Aufschrieben und Arbeiten, die man als Zehnt -oder Elftklässler normalerweise verzweifelt sucht, wenn man selbst vor einer Klausur steht. Klebeband an der Wand, im Tunnel zum E-Gebäude tummeln sich aufgeblasene Luftballons. In der Oberstufenbibliothek stolpert man außerdem noch über einen Berg Schlafsäcke. Der Tatort ist also bekannt, jetzt die Frage: was ist da gelaufen?Sonntagmittag: Das Abistreich-Team betritt die Schule mithilfe des Generalschlüssels der Abi-Band, die ein letztes Mal zum Proben zusammengekommen sind. Die Täter machen sich ans Werk: Alle Glastüren und Zwischenwände werden mit Aufschrieben zu tapeziert, 600 Luftballons landen aufgeblasen im Zwischengang zum E-Gebäude (leider 2400 Stück zu wenig um den ganzen Gang auszufüllen). Dann der letzte Schliff der Szene, Absperrband, Schließfächer verkleben, Klebeband an die Wände... Zwischendurch verschwanden die Verschwörer einfach aus der Schule – es lief das Fußballspiel Schweiz gegen Polen. Später wurde die Arbeit vollendet und dann gingen alle brav wieder nach Hause... Als ob! Was macht man Sonntags in der Schule, wenn man das Abi in der Tasche hat? → Party in der Aula!!! Sonntagabend: Im THG ist mehr los als im ganzen Schuljahr. Ein Teil des Teams hat schließlich noch in der Schule übernachtet (daher die Schlafsäcke). Ok streng genommen nicht wirklich in der Schule – auf dem Schuldach. Neben dem ganzen Stolz Herr Reiners und aller Physiklehrer, den Solarzellen, wurde ein Zelt aufgebaut und Schlafsäcke ausgelegt. Zum Schlafen kam dann allerdings die Sonne ein wenig zu früh am Morgen, (Wenn man halt erst um 4.00 Uhr „ins Bett“ geht) die Solarzellen stehen da anscheinend doch nicht ohne Grund. Montagmorgen vor Schulbeginn: Eine Gruppe Schüler verlässt die etwas umgestaltete Schule bevor die ersten Lehrer auftauchen und flüchtet erst einmal in den nächsten Bäcker. Nur ein Langschläfer kam nicht aus den Federn, bzw. dem Schlafsack und lief um 7:30 Uhr, auf dem Weg vom Dach direkt Herr Reiner und Herr Fitzner in die Arme... der ihn freundlich grüßte und weiterlief. Zum Bedauern aller Schüler (und Lehrer), die erst zur dritten Stunde Unterricht hatten, verschwand die ganze Pracht nach den ersten beiden Stunden. Der Grund: ein Sprung in einer Scheibe, von wem verursacht oder wann, weiß keiner. Die Folge. Herr Kühnle drohte mit einer Anzeige gegen die ganze Stufe. Soweit kam es zum Glück dann doch nicht. Der Tatort THG wurde in Rekordzeit wieder aufgeräumt und der Abistreich am Mittag, mit Battle Rap der Lehrer und einem Lehrer/Schüler Fußballspiel, wurde ein voller Erfolg. Was lernen wir Elftklässer, als zukünftige Abiturienten von unseren Vorgängern? Auf jeden Fall einen Generalschlüssel besorgen und dann müssen wir uns echt was einfallen lassen. Denn eins ist klar: Das zu toppen wird schwer!
Julia Mildner

LEHRER und ihre Sprüche

Schülernamen wurden geändert. Die Lehrersprüche geben nicht den exakten Wortlaut wider, sondern nur deren Sinn!

Herr Ahlers (best of):

(In Aufsichtsstunde): „Ah, der Spion ist ja auch da, da muss ich ja aufpassen, was ich sage!“ (Alle lernen auf Chemie-Kurztest): „Ein Fach, bei dem glücklicherweise auch die Chemie stimmt, ist Latein.“ (Titel eines Textes in Latein: „Warum sie lasen“) „...das war der Grund, warum sie lasen. Und weshalb ich lese, war ja auch der Titel unseres Textes!“ „So! Jetzt setzt euch mal zusammen. Mit dem Nachbarn grade und vergleicht eure Lösungen“ (Weil man ja nicht zufällig schon neben seinem Nachbarn sitzt) „Da wollte sie mich verwirren, hat natürlich nicht funktioniert.“ „Sterblich ist ein gutes Stichwort. Eine unsterbliche Aufgabe sind Gerundiva. (Großteil fehlt): „Macht nichts. Alle guten Leute sind ja noch hier.“

Herr Hahn

- (Schüler fragt, ob er aufs Klo kann): „Klar, ich kann ja schlecht sagen, mach ‘n Knoten rein und bleib hocken.“ - „Herr Blank war wohl nicht sonderlich beliebt. Ich hab da folgendes gehört: Nach einer Schuldisko hat man das Fenster offen stehen lassen. Und ihr kennt noch vielleicht das weiße Teil [Pult], das da vorne stand. Einige Schüler sind danach eingestiegen und haben auf die Stereoanlage gepullert, was wohl sehr gestunken haben soll. Das war das erste Teil, wo ich Herr Dudler gesagt hab, dass er‘s wegschlagen soll.“

Herr Rebhorn

- „Also seid in nächster Zeit leise, da die Stufe 12 Abi schreibt. Vor allem bei Mathe. Also, ich meine, Deutsch kann ja jeder, aber Mathe…“ - „Das Glücksspiel ist die Hausgeburt der Dekadenz!“ - (auf die Frage, ob er beim EM-Achtelfinale für Italien oder Spanien sei): „Ich bin auf jeden Fall für Spanien. Die Italiener haben es mehr als verdient, rauszufliegen, weil sie schon so oft komplett unverdient gegen Deutschland gewonnen haben. (Gibt aber später zu, dass Italien aufgrund von Pizza, Spaghetti, Eis und Co. weiter bestehen muss, auf die Fußballer kann er aber verzichten.